Ihr historisches Hotel in Südtirol

Ein Haus mit alter Seele und jungem Zauber

Wenn Sie durch die verwinkelten Gänge flanieren, an mit Efeuranken gezierten Mauern streifen und über die Zinnen auf die mediterrane Parkanlage blicken, dann befinden Sie sich im Herzen einer Geschichte, die im 13. Jahrhundert ihren Anfang nahm, von Adelsgeschlechtern, Grafschaften und Rittern erzählt und von Mut, Liebe und Schmerz geschrieben ist.

Vor mehr als tausend Jahren ...

… als hier noch romanisch gesprochen wurde, entstand auf dem Rundhügel in Eppan ein burgenartiger Ansitz, der schon bald dank des kleinadeligen Herrn Eisenbrand von Pasquay und der Familie Fuchs von Fuchsberg mit zwei Wohntürmen ausgestattet wurde. Nach dem Ableben des Ersteren kamen die beiden Türme in den Besitz von Ulrich Fuchs von Fuchsberg, einem angesehenen, wohlhabenden Herrn, der das Anwesen burgartig ausbauen und eine Ringmauer errichten ließ.

Die Fuchsische Linie

Seine Söhne und Enkel führten die Linie der Fuchs auf Freudenstein fort. Anfang des 16. Jahrhunderts ging das Schloss an die sechste Generation der Familie, und zwar an den Ritter Jakob Fuchs von Fuchsberg. Dieser ließ die Doppelburg umbauen und wurde damit zum Vater des heutigen Schloss Freudenstein.

Der Ansitz nimmt neue Form an

Er gestaltete die zwei Wohntürme um und ließ sie durch Zinnen in einem neuen Glanz erstrahlen. Eine innere Freitreppe und die Inschrift in gotischen Minuskeln über dem Toreingang kamen hinzu. Die St.-Andreas-Kapelle ließ er im damals modernen gotischen Spitzbogenstil umbauen und mit einem einfachen Dachreitertürmchen versehen.

Die Linie erlischt

Mit dem Ableben des Ritters Jakob Fuchs, seiner Gemahlin und ihres kinderlosen Sohnes erlischt Mitte des 16. Jahrhunderts auch die Fuchsische Hauptlinie und bald darauf auch die zwei Nebenlinien, jene von Jaufenburg (benannt nach der Jaufenburg in Passeier) und jene von Lebenberg (benannt nach dem Schloss in Marling), die lange Zeit auf Freudenstein residierte. Letzter Inhaber der Burg aus der Familie war Ferdinand Leonhard Graf Fuchs. Doch nach einigen hundert Jahren endete der Besitz der Fuchs am Schloss und damit auch das Geschlecht.

Neuer Wind weht durchs Schloss

Seit 1716 war es im Besitz des Trienter Adeligen Carlo Bellini de Fin, ging dann an den Schwiegersohn Anton Felix Grafen von Lodron und wurde Ende des 19. Jahrhunderts an einen Baron, einen reichsdeutschen Herrn namens Heinrich Freiherr von Siebold verkauft. Dieser ließ es umfangreich renovieren und sorgte für eine elegante Einrichtung mit antikem Mobiliar und einzigartigen Ornamenten. Es folgten weitere Besitzer, bis es schließlich die Familie Gostner übernahm.